Grundsätzlich ist jede Familie als Gastfamilie geeignet, ob in einem großen Haus oder in einer Mietwohnung, ob mit oder ohne Kinder. Häufig nehmen auch Eltern, die beruflich sehr engagiert und selten zu Hause sind, an unserem Aufnahmeprogramm teil. | Gastfamilien kümmern sich um Unterkunft und Verpflegung der Austauschschüler.Reise- und Versicherungskosten sowie die Teilnahme an Seminaren sind im Programmbeitrag der Jugendlichen enthalten und werden von YFU bezahlt. |
Da unser Leben in Jahreszyklen organisiert ist, bedeutet ein Jahr die ideale Länge für einen Austauschaufenthalt. In diesem Zeitraum können Austauschschüler alle Phasen dieses Kreislaufs, alle Bestandteile des Lebens in unserem Land miterleben. Beim Abschied haben viele Familien und Jugendliche den Eindruck, dass das Jahr eine sehr kurze Zeit war. | Je nach Lehrplan des Heimatlandes und gesellschaftlichen Möglichkeiten des Spracherwerbs kommen YFU-Austauschschüler mit sehr unterschiedlichen Deutschkenntnissen nach Österreich. Einige sprechen sehr gutes Deutsch, andere beginnen ihr Austauschjahr mit guten oder grundlegenden Basiskenntnissen. |
Es ist natürlich eine Frage der gegenseitigen Sympathie und Zuneigung, wie das Zusammenleben von Gastfamilie und Austauschschüler funktioniert. Wir sind uns darüber im Klaren, dass Sympathie und Zuneigung nicht zu planen oder zu garantieren sind – wir versuchen aber, möglichst günstige Voraussetzungen für das Zusammenleben zu schaffen. | YFU als Organisation, unsere Betreuer und unsere Mitarbeiter der Geschäftsstelle haben jahrelange Erfahrung im Umgang mit schwierigen Situationen im Austausch. Gastfamilien und Jugendliche können sich darauf verlassen, dass wir immer erreichbar sind und gern unsere Hilfe anbieten, wenn es Konflikte gibt. |
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