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Japan, glorreiches Japan!

Japan glorreiches Japan, ein Land, welches ganz anders tickt als die ganze Welt.
Ich bin nun ca. 7 1/2 Monate in Japan und bereue bis jetzt noch absolut gar nichts! Japan ist irrsinnig toll, crazy und toll! In welchem Land findet man Reis-Automaten oder Nudel-Automaten, wo man 300 Yen (ca. 2.50 Euro) einwirft und man, wie die Namen schon sagen, warmen Reis oder heiße Nudeln bekommt.
In welchem Land schlagen die Schulglocken Alarm, nur weil eine Grippewelle ausgebrochen ist und wir verpflichtet sind, alle einen Mundschutz zu tragen und uns bevor wir in die Klasse gehen die Hände mit einen Desinfektionsspray abzuwaschen, das gleiche beim Verlassen der Klasse.

Ich könnte unendlich mit solchen Beispielen fortfahren, allerdings soll dieser Bericht ein ganz anderer als sonst sein!

Japan ist amazing und einfach wunderbar, allerdings hat auch alles eine zweite Seite, und dieses Thema ist für alle Austauschschüler ein wichtiges Thema!

In eurem Jahr, egal welches Land, werdet ihr alle unvergessliche Erfahrungen machen. Gute genauso wie schlechte. Ihr werde gute Tage haben, an denen ihr vor Glück nur so strahlt, aber die nächsten Hindernisse warten um die Ecke!

Mein größtes Problem in Big Japan war bis jetzt nur ein einziges und eigentlich ein ganz simples und zwar:
Habe ich mich oft gefragt warum ich tagein tagaus nur in dem Haus sitze, in dem ich lebe oder in der Schule und warum ich von dem glorreichen Japan nichts sehe außer meine 4 Wände. Ich dachte mir, warum zeigt mir meine Gastfamilie nichts, für mich ist doch alles neu...
Des Rätsels Lösung war einfach! Ich habe nachgefragt, warum man mir kaum etwas zeigt und im Endeffekt ist rausgekommen, dass ich meiner Familie sagen soll wohin ich gerne möchte und sie werden mir meinen Wunsch, wenn es möglich ist, erfüllen!
Ok... das Erste was ich mir dachte war: Hallo! Ich bin Austauschschüler aus Österreich, ich kenne Japan nicht und weiß nicht was ich alles sehen kann, ihr seid die Japaner, ihr kennt euer Land.
Diesen Gedanken habe ich allen mitgeteilt und darauf habe ich ca. 15 Stück Reiseführer auf japanisch für Japan bekommen und meine Reisen konnten beginnen!^^

Ich will damit sagen, dass ein Leben in einer anderen Kultur, in einem anderen Land, mit neuen Menschen nicht immer ein Zuckerschlecken ist! Man sollte aber doch auf die Worte YFUs hören, die Worte wie zum Beispiel: Anpassung! Ein sehr sehr wichtiges Wort!

Ein Austauschjahr ist eine gewaltige Erfahrung, bis jetzt meine beste Erfahrung in meinem Leben, denn man stellt sich jedem noch so kleinen Hindernis, jedem noch so kleinen Problem, denn man möchte vorankommen, man möchte sein Jahr so gut wie möglich genießen, man möchte... sich anpassen!

Geht mit offenen Armen in die Welt, ihr werdet Neues lernen sowie Interessantes sehen! Ihr werdet Farben sehen, von denen ihr keine Ahnung hattet, dass es diese Farben gibt.

Ich muss innerlich lachen wenn ich mir jetzt noch denke, wie viele Dinge ich täglich auf den Straßen sehe und keine wirkliche Ahnung habe, wozu sie gut sind, aber dass ist der Reiz, dass man dies herausfindet! Und man hat neue Menschen, neue Freunde die einem alles gerne zeigen, was man sehen will, alles erklären was man wissen will und am Ende seiner Reise wird man die Welt, diese wunderbare Welt mit ganz anderen Augen sehen!!!

Mit meinem kleinen Problem warum ich nichts sehe... naja lest meine Berichte! Ich war in Hokkaido, Tokyo, Osaka und Kyoto 2xmal, Yokohama, Hiroshima, Totori ( ein kleinerer Ort, der nur aus Sand besteht), Saijo, Kikume, Niihama, Doi ( die Orte wo ich mehrere neue Freunde habe, die mich zu sich nach Hause eingeladen haben!)

Einfach wunderbar so ein Austauschjahr, nicht immer ganz leicht, aber dennoch wunderbar! Oder wie ich jetzt eigentlich schon schreiben sollte: sugoi?

Vielleicht schreibe ich diesen Bericht weil doch langsam mein neues Leben ein Ende nimmt, dennoch weiß ich, dass ich Bekanntschaften gemacht habe, die für mein restliches Leben halten und ich bin mir bewusst, dass ich dieses Land, ja!!!das glorreiche Land Japan, wo die Menschen sich mit einem Lächeln begrüßen, wo man die Straßen ablecken kann, weil sie so sauber sind, wo man kindische Tänze mit seinen Freunden aufführt, um Spass zu haben , ja! dieses Land werde ich nie vergessen und ich werde meine letzten Wochen extra super duper genießen und eines Tages bestimmt wiederkommen!

Mit den allerbesten Grüßen
Thomas, Tom oder wie die Japaner es aussprechen Thomasu, Tomu =D

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