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Auf einmal so wenig Geschwister...

Kaum zu glauben, dass ich nun schon 1 1/2 Monate hier in meinem neuen, amerikanischen zu Hause lebe.
Meine Schule ist für amerikanische Verhältnisse ziemlich klein, und somit hatte ich in den ersten Tagen auch kaum Probleme, rechtzeitig in meine Klassen zu kommen, auch wenn das stündliche Klassenzimmerwechseln nicht gerade lustig war, und auch mein Spind war mir nicht sehr sympathisch, da ich leider das Klischee, dass Spinde immer klemmen, bestätigen muss. Aber mir wurde sofort von den Volleyballmädchen, die ich seit dem Tag meiner Ankunft im täglichem Training treffe, geholfen, und die sind auch nun schon zu ersten Freundinnen geworden.

USA_Teresa_Schwarz


Nach kleinen Klassenänderungen am zweiten Tag ist mein täglich gleicher Stundenplan nun so: Spanish 1, English 10, Advance Fit, Intro to Business, Government, Pre-Calculus, Photo/Edit Web.
In den Ort fühl ich mich schon total inkludiert, wenn ich warte, um die Straße zu überkreuzen, winkt mir aus fast jedem Auto jemand, den ich kenne, heraus, wenn ich zum Heimfootballspiel am Freitagabend gehe, fragen mich von 10-70 Jahre alte Leute wie es mir geht, oder laden mich zu Dinner bei ihnen zu Hause ein, wenn wir ein Volleyballspiel haben, kennt jeder meinen Namen, und wenn ich von der Schule nach Hause gehe, schreien mir “Freunde” aus den gelben Schulbussen heraus.
Auch mit meiner Gastfamilie passt alles. Natürlich ist das Familienleben hier ganz anders, vor allem, wenn man aus einer 7-köpfigen Familie kommt und die Jüngste ist, und auf einmal nur mehr 2 jüngere Gastschwestern hat, dafür eine Oma, die im Haus wohnt. Aber sie bemühen sich wirklich sehr und haben, da ich schon ihre 7te Austauschschülerin bin, viel Erfahrung.

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