
| Winter 2007/08Mein norwegisches Weihnachten ...
... feierte ich mit meiner Gastfamilie. Wir fuhren auf eine „Hyttetur“, verbrachten Weihnachten also auf einer Hütte in den Bergen. Zum Glück keine richtig typische norwegische Hütte, es gab nämlich warmes Wasser und Strom, was es oft in den typischen Ferienhütten hier nicht gibt. Weihnachten wird hier in Norwegen mit vielen Traditionen gefeiert. Man sieht sich bestimmte Programme im Fernsehen an (Drei Haselnüsse für Aschenbrödel, Dinner For One, usw.), man isst bestimmte Dinge, entweder Truthahn, Ribbe (eine Art Fleisch) oder Pinnekjøtt (auch Fleisch). Wir haben Ribbe und Julepølser („Weihnachtswürstchen“) gegessen. Eigentlich zieht man sich auch besonders hübsch an, was wir, indem wir ja auf der Hütte waren, aber nicht gemacht haben. Nach dem Essen packten wir dann die Geschenke aus. Man packt alle Geschenke, auch die, die man in der Schule bekommen hat, erst am Heiligen Abend aus.
Neujahr feierten wir zu Hause. Es waren einige Leute eingeladen, wir aßen Pinnekjött und danach feuerten wir Raketen ab.
Ein anderes ganz besonderes Ereignis ...
... war für mich auch der Weihnachtsball unserer Schule. Im Monat vor dem Ball war das wohl das Hauptgesprächsthema an meiner Schule, besonders unter den Mädchen. Ich bekam ein wunderschönes Kleid von einer Kollegin meiner Gastmutter geborgt. Beim Ball gab es gratis Essen und es spielten einige Bands. Das war echt ein Abend, den ich nicht so schnell vergessen werde.
Das Halbjahrestreffen von YFU ...
... war auch sehr angenehm. Es war schön, alle Austauschschüler wieder zu treffen und zu hören wie es allen bisher ergangen ist. Alle sprechen schon Norwegisch und haben auch schon den Dialekt der jeweiligen Gegend, in der sie wohnen.
Inzwischen ...
... ist es hier wärmer und heller (nachdem ich in den drei Wintermonaten die Sonne vielleicht zwei Mal gesehen habe) geworden. Und die wunderschöne Winterlandschaft ist zu einer (meiner Meinung nach) noch viel schöneren Frühlingslandschaft geworden.
Der See vor unserem Haus
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