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![]() | August/September 2007Heute schreibe ich meinen ersten Eintrag und ich habe ziemlich viele Erinnerungen gesammelt, von denen ich euch berichten möchte. Das erste Kapitel befasst sich natürlich mit meinem Abschied und meiner Abreise. Abschied am Bahnhof
Und nun zu meiner eigentlichen Ankunft in der Familie Dell’Agnola und der herzlichen Aufnahme Am 23.8.2007 war es dann soweit. Ich fuhr mit dem Zug von Paris nach Grenoble, wo ich bereits von meiner Familie mit einem Willkommensschild erwartet wurde. Meine Gastmutter Edith, mein Gastvater Gabriel und zwei meiner Gastgeschwister, François und Anne, begrüßten mich herzlich. Wir fuhren in das Dorf Varces, wo die Familie ihre Residenz hat. Dort angekommen, wurde ich von einem weiteren Familienmitglied begrüßt, dem Hund Pepsi. Ich hatte wirklich Glück, dass ich meine steirische Harmonika mitgenommen hatte, denn so konnten wir die peinlichen Stillepausen mit Musik überbrücken. Übrigens spielt mein Bruder François Akkordeon und die Musikbegeisterung in der Familie ist förmlich zu spüren. Seitdem habe ich auch schon den letzten Sohn, Sam, kennen gelernt, der damals noch auf Urlaub in Marseille war. Familienleben und die ersten Tage in der Schule Mit meiner Familie verstand ich mich von Anfang an sehr gut und gleich am zweiten Tag machten wir eine Tageswanderung auf einen Berg (Bec de Lorient) in der Nähe. Ebenfalls in der ersten Woche lernte ich meine neue Großmutter (Mamie) kennen. Sie ist sehr nett, aber ich wurde im Voraus gewarnt, dass man bei ihr dauernd essen muss und die Warnung war zu Recht. Jedes Mal wenn ich zu ihr ging wurde ich mit einem 4-5 Menü erwartet. Gemeinsam erstürmten wir das Gipfelkreuz - mein Gastvater, meine Gastschwester, und ich! Und nun zur Schule, dem wohl interessantesten Thema für Leser meines Alters. Ich verstehe nicht allzu viel, wenn die Lehrer sprechen, denn sie sprechen ziemlich schnell. Ich gehe in eine Science Klasse und ich habe schon bemerkt, dass naturwissenschaftliche Fächer sehr ernst genommen werden. Meine zwei liebsten Fächer sind Mathematik, hierfür wurde ich im Kepler Gymnasium gut vorbereitet; und Englisch. Einige organisatorische Dinge noch zur Schule in Frankreich: Hier kann man nicht wählen, in welche Schule man gehen will, sondern man wird, je nach dem wo man wohnt, einer Schule zugeteilt. Deshalb gibt es weniger Schulen, aber die sind dafür umso größer. Meine Schule zum Beispiel hat ungefähr 1000 Schüler auf alle Jahrgänge aufgeteilt. Das sind enorm viele Schüler in einem Jahrgang. Da man bis durchschnittlich 17:00 in der Schule ist, nimmt man das Mittagessen in der Schulkantine zu sich - für mich war das etwas ganz Neues, das ich von meiner österreichischen Schule noch nicht kannte. Bis jetzt kann ich sagen, dass das „Lycée les eaux claires“ eine wirklich gute Schule ist! | ||||||||
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