![]() | ![]() | ![]() | |||||||
| |||||||||
![]() | ![]() | ![]() | |||||||
![]() | Kanada "Kanada auf meine Art"Ronja Dornberg war 2002/2003 YFU-Austauschschülerin in Kanada Ich erinnere mich noch genau, wie schnell die Zeit vor meinem Austauschjahr vorüber ging. Es war kaum Zeit für eine Abschiedsparty, als ich dann schon im Flugzeug in Richtung Toronto, Kanada saß. Natürlich hatte ich großes Bauchkribbeln, ich kannte meine Gastfamilie noch nicht und wusste nicht, was mich erwartet.
![]() Nach der Schule ging ich einmal in der Woche in eine Tanzschule und lernte auch dort viele nette Mädchen kennen. Nur an meinem Geburtstag im Oktober vermisste ich meine Familie sehr. Schnee? Schnee! Die Zeit bis Weihnachten ging rasend schnell um. Das erwartete Heimweh blieb aus, stattdessen gingen wir von einer Familienfeier zur nächsten. Und lasst euch gesagt sein: die Familie meines Gastvaters ist groß! Natürlich lag auch Schnee, es war ein wunderschöner Winter. Einmal hatten wir schneefrei: Die Busse konnten aufgrund des hohen Schnees nicht mehr zur Schule fahren! Trip im Truck Natürlich machten wir auch Ausflüge, zum Beispiel nach Windsor und nach Toronto. Aber die Reise, die mir am meisten im Gedächtnis geblieben ist, ist die Truck-Fahrt mit dem besten Freund meiner Gastmutter. Er ist auch Trucker (LKW-Fahrer). Nach der Einverständniserklärung von meinen leiblichen Eltern und YFU durfte ich mit ihm und seinem Truck während der Frühlingsferien auf eine Tour gehen. Wir fuhren in den USA durch Pennsylvania, Michigan, Illinois, Indiana, North Dakota und waren in Chicago. In Kanada fuhren wir nach Saskatoon, Regina und Winnipeg. Alles ohne Dusche (in zehn Tagen habe ich zweimal geduscht), aber mit spektakulärer Landschaft und interessanten Leuten. Eine tolle Gelegenheit, das Land kennen zu lernen! Ein anderer wunderbarer Trip war das Hundeschlittenfahren mit YFU. Eisigkalt, sehr anstrengend und ebenfalls ohne Dusche, aber total aufregend und wunderwunderschön! Überraschungshochzeit Meine Gasteltern entschieden sich spontan, am Valentinstag zu heiraten. Mein Gastvater holte mich überraschend von der Schule ab, wir fuhren zu den Eltern meiner Gastmutter (ihr Vater ist Pfarrer), und dann heirateten sie im Wohnzimmer in Arbeitskleidung. Ein weiteres Beispiel dafür, dass meine Gasteltern wunderbar verrückt sind! Time flies… Und wieder ging die Zeit viel zu schnell vorbei. Ich verbrachte viel Zeit mit meinen Freunden, besuchte unter anderem mit meinem Gastvater die Niagara-Fälle, war im Lion Safari Park (ein Park mit frei lebenden wilden Tieren), fuhr mit Freunden nach Ottawa, Kanadas Hauptstadt, und hatte noch viel Spaß in der Schule. „Ich werde wiederkommen!“ Und dann war es auch schon wieder soweit. Meine Gasteltern brachten mich zum Flughafen in Toronto. Es fiel mir sehr schwer, mich von meinen Freunden und besonders von meinen Gasteltern zu verabschieden. In dem Jahr sind sie ein Teil meines Lebens geworden, den ich nie vergessen werde. Aber beim Abschied versprach ich, so schnell wie möglich wiederzukommen. Das habe ich auch wahr gemacht: Schon im nächsten Sommer verbrachte ich meine gesamten Sommerferien bei meinen Gasteltern und mit meinen Freunden! Ich weiß jetzt, dass mich Kanada und seine Menschen nie wieder loslassen werden und ich bin sehr froh darüber! Mein Austauschjahr dort war eines der besten Jahre meines Lebens!!! ![]() | ![]() | |||||||
| |||||||||
![]() |
| ||||||||
![]() | ![]() | ||||||||